Elektrine lite

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@olia@fedifreu.de

2026-05-09 21:01 UTC

ich hab mir dieses buch gekauft wahrscheinlich im mich im aufregen zu ergehen.

Replies (8)

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-09 21:20

    Chantalle legt mit einer polemik gegen kim los. chantalle finded subjekt sein toll, kim finded es scheiße. kim hatte einen text "männlichkeit verraten!" veröffentlicht. anstatt sich zu fragen in welchem rahmen die aussagen gegen das begehren ein autonomes subjekt sein zu wollen von kim gemacht werden, und in welchem begrenzten rahmen sie sinn machen können (kim spricht explizit über die art "kritische männlichkeit" die zu enttäuschend ergebnislos ist. kritische männlichkeit die männlicher subjektivierung viel abgewinnen kann und daher am ende sich fragt wie sie das was die männer haben, behalten können. ich denke nicht das chantalle die männer die kim kritisiert mögen würde bzw. nicht für kritisierenswürdig halten würde.) interpretiert sie die begriffe wie subjekt, oder autonomie (begriffe die kim verwendet und zurückweist) so wie sie sie verwenden möchte.

    Open ##5023377

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-10 14:07

    Das zweite kapitel ist nicht weniger nervig. chantalle bricht hier eine stange für die zweigeschlechtlichkeit. Da ich die zerrissenen artikel nicht kenne kann ich nicht so einfach darauf reagieren. Mir scheint es das es aber weiterhin hauptsächlich darum geht freudig auf strohpuppen zu kloppen. Bezeichnend ist eine fussnote wo sie schreibt "Kategorisch [...], einfach wegen seiner unverschuldeten anatomischen Beschaffenheit vom Begehren dieser Frauen [der Lesben] ausgeschlossen zu sein, ist diesen Männern ein nicht hinnehmbarer Affront." Also was sie dem queer feminismus vorwirft ist das es ein vokabular für gekränkte männer bereitstellt ihr unsägliches verhalten argumentativ zu untermauern?

    Open ##5023384

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-10 20:18

    Kapitel 3: der julian: "trans frauen, also transidentifizierte männer." ... jo julian ich weis du bist keine frau.

    Open ##5023400

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-12 21:33

    Kapitel 4: Debora.

    Open ##5023407

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-16 11:49

    Kapitel 5: 3000 jahre misogynie, zusammen gefasst um zu sagen es ist halt so.

    Open ##5023411

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-16 12:24

    Kapitel 6: kerstin arbeitet sich ab an schlechten ideen. ein buch das zu viel verständnis und nachsicht für vergewaltiger zeigt. die positionen sind klar und alle spielen ihre rolle. ich bin müde.

    Open ##5023412

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-16 12:54

    Kapitel 7: erwartbar.

    Open ##5023413

  • @olia@fedifreu.de 2026-06-07 10:37

    ich hatte mich entschieden das buch weg zu legen. weil es mir echt zu dumm wurde. da sind jetzt die kapitel zu sexarbeit unter die räder gekommen. ich hatte schon mal extra eine zeitschriftenausgabe mit einer diskussion zu sexarbeit gekauft weil ich dachte das regt mich nicht so auf wie andere themen. mit dem ziel das das thema zeigt ob die redaktion vernünftig ist oder nicht. ich dachte wenn sie sich als unvernünftig zeigt dann regt mich das weniger auf weil ich damit ja nix zu tun habe. das mit dem weniger aufregen stimmt schon. jetzt ist mir aber aufgefallen das eine ganze menge freund:innen und bekannte sexarbeiter:innen sind oder waren. so gesehen hätte ich das buch auch zuende lesen können, aber mein interesse an weiteren konsensskeptischen kapiteln ist echt 0.

    Open ##5023414