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@olia@fedifreu.de

2026-05-12 21:33 UTC

Kapitel 4: Debora.

Replies (1)

  • @olia@fedifreu.de 2026-05-12 22:00

    so debora ist auch eine der herausgeberinnen des buches. damit muss sie mit den polemiken der vorherigen kapitel wohl klar kommen. komischer weise schreibt sie aber weniger dummen scheiss. mir kahms jetzt so vor das das schlimmste an ihrem artikel so n boomer vibe ding war wo sie sagt das dinge "nicht mehr kritisiert werden dürfen". overall kommt es mir so vor als würde es ihr in ihrem text schon darum gehen etwas zu verstehen, etwas das sie auch interessiert. Sie macht so ein spannungfeld auf wo auf der einen seite aktivistische sexpositivität und auf der anderen ontologisierter heteropessimissmus steht. Sie arbeitet sich dann durch die psychoanalytische literatur um die konstellation aus der sich ein weibliches begehren entwickelt zu beschreiben. die quintessenz ist komisch fahl: "Denn während in seiner gängigen Ausformung die Frau schon die Gleichzeitigkeit von Objekt und Subjektstatus ihres männlichen Gegenübers anerkennt, so ist dies häufig nicht reziprok."

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