Elektrine lite

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@lobbycontrol@bewegung.social

2026-05-21 12:11 UTC

Wird die Klimakrise plötzlich doch nicht so schlimm? Genau diesen Eindruck erweckt derzeit eine Kampagne, die mit verzerrten Darstellungen in die Irre führt. Und wieder mit dabei: WELT-Redakteur Axel Bojanowki und die frühere CDU-Politikerin Kristina Schröder. Das ist der Hintergrund: Es geht im Grunde um eine positive Entwicklung. Durch Klimapolitik, sinkende Kosten für erneuerbare Energien und den Rückgang der Kohlenutzung beruft sich der Weltklimarat (IPCC) schon länger nicht mehr auf ein früheres Extrem-Szenario. Diese positive Entwicklung wird von rechtskonservativen Kreisen gezielt umgedeutet: Der Weltklimarat lag angeblich falsch, die Klimakrise sei doch nicht so schlimm. Und nun sei endlich klar, dass eine „Lobby“ sich absichtlich auf falsche Szenarien berufen habe, um Klimaschutz durchzudrücken. 1/6

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  • Diese positive Entwicklung wird von rechtskonservativen Kreisen gezielt umgedeutet: Der Weltklimarat lag angeblich falsch und die Klimakrise nicht so schlimm. Es sei nun klar, dass eine „Lobby“ sich absichtlich auf falsche Szenarien berufen habe, um Klimaschutz durchzudrücken. Daran schließt sich nun Häme gegenüber Klimawissenschaft und -bewegung an, verknüpft mit der Forderung, doch nun endlich nicht mehr über Klimaziele zu sprechen. Klingt absurd – und reicht doch weit in vermeintlich seriöse Kreise hinein. In Deutschland war es neben Rechtsaußen-Medien wie Tichys Einblick oder Nius zunächst erneut die WELT mit ihrem Redakteur Axel Bojanowski, die die irreführenden Meldungen übernimmt. Es folgten Meldungen in Cicero, Focus und Berliner Zeitung. Kristina Schröder, frühere CDU-Familienministerin und Vorständin des rechtskonservativen Think Tank Republik 21 plädiert in einem WELT-Gastbeitrag dafür, den Klimaschutz jetzt endlich deutlich auszubremsen, weil er schädlich und angeblich viel zu teuer sei. 2/6

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