Elektrine lite

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@VeganAtheist@social.vivaldi.net

2026-09-26 11:33 UTC

3/ Wir werden für Aufmerksamkeit sorgen. So groß die Aufregung im Moment ist – die Gefahr besteht, dass bei vielen das Interesse an Sachsen-Anhalt irgendwann nachlässt. Sollte die AfD an die Macht kommen, würden das die Menschen vor Ort viel unmittelbarer spüren als im Rest der Republik. Aber wenn eine rechtsextreme Partei Menschen ausgrenzt oder vertreibt und unsere Demokratie angreift, geht uns das alle an. Je weniger aufmerksam wir sind, desto leichter machen wir es der AfD. Wie viel sie umsetzen kann, hängt auch davon ab, wie wir als Gesellschaft reagieren: Wo gibt es Gegenwehr, wie sieht sie aus, wie viele sind dabei? Wird die AfD wirklich regieren, heißt das für uns: Wir schauen nicht weg, wir sind da. Wir werden die Zivilgesellschaft verteidigen. Die AfD will die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt, wie wir sie heute kennen – unabhängig, kritisch, solidarisch – zerstören. Dazu will sie vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen die Förderung streichen. Um dafür gewappnet zu sein, haben wir den Deutschen Fonds für Demokratie mitgegründet und finanziell unterstützt. Der Fonds kann gefährdete Organisationen stützen und verhindern, dass wichtige demokratische Strukturen aus finanziellen Gründen wegbrechen.

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  • 4/ Wir werden die AfD politisch bekämpfen. Wir sind überzeugt: Eine AfD-Regierung wird sich nicht selbst entzaubern. Wenn die Rechtsextremen versagen, werden sie versuchen, das auf andere abzuwälzen: auf die fehlende Mehrheit im Landtag, auf die Medien, auf die Bundesregierung. Hier halten wir dagegen. Sollte die AfD regieren, wollen wir den Wähler*innen in Sachsen-Anhalt zeigen, dass ihnen die Politik der Partei schadet. Damit dürfen wir nicht erst wenige Wochen oder Monate vor der nächsten Landtagswahl anfangen, sondern bereits ab Tag 1 einer AfD-Regierung. Zurückgeblickt: Strategisch wählen – ja! Aber… Selten hat eine Campact-Kampagne für so viel Aufmerksamkeit und kontroverse Debatten gesorgt wie unsere strategischen Wahlaufrufe in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In den sozialen Medien, aber auch in Medien wie der Zeit und dem Spiegel ist die Aktion sowohl gelobt als auch hart kritisiert worden.[3,4,5]

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