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@VeganAtheist@social.vivaldi.net

2026-09-26 11:33 UTC

4/ Wir werden die AfD politisch bekämpfen. Wir sind überzeugt: Eine AfD-Regierung wird sich nicht selbst entzaubern. Wenn die Rechtsextremen versagen, werden sie versuchen, das auf andere abzuwälzen: auf die fehlende Mehrheit im Landtag, auf die Medien, auf die Bundesregierung. Hier halten wir dagegen. Sollte die AfD regieren, wollen wir den Wähler*innen in Sachsen-Anhalt zeigen, dass ihnen die Politik der Partei schadet. Damit dürfen wir nicht erst wenige Wochen oder Monate vor der nächsten Landtagswahl anfangen, sondern bereits ab Tag 1 einer AfD-Regierung. Zurückgeblickt: Strategisch wählen – ja! Aber… Selten hat eine Campact-Kampagne für so viel Aufmerksamkeit und kontroverse Debatten gesorgt wie unsere strategischen Wahlaufrufe in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In den sozialen Medien, aber auch in Medien wie der Zeit und dem Spiegel ist die Aktion sowohl gelobt als auch hart kritisiert worden.[3,4,5]

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  • 5/ In Sachsen-Anhalt hatten wir dazu aufgerufen, mit der Zweitstimme SPD und Grüne zu wählen, in Mecklenburg-Vorpommern die Grünen. Nicht weil wir uns den Parteien verpflichtet fühlen – sondern um eine AfD-Regierung zu verhindern. In beiden Bundesländern drohten mehrere demokratische Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern. Davon hätte vor allem die AfD profitiert. Die Ergebnisse zeigen, wie groß die Gefahr tatsächlich war: In Sachsen-Anhalt hätte es für eine absolute Mehrheit der AfD gereicht, wären Grüne und SPD nicht im Landtag. Und hätten die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern ein paar Tausend Stimmen weniger bekommen und das BSW ein paar Hundert mehr, gäbe es eine Mehrheit für AfD und BSW. Das zeigt: Es war richtig, strategische Wahlempfehlungen auszusprechen. Eine AfD-Regierung ist eine reale Bedrohung – für demokratische Institutionen und Werte, aber vor allem für diejenigen, die nicht ins völkisch-autoritäre Weltbild der Rechtsextremen passen: Menschen mit Migrationsgeschichte, Menschen mit Behinderungen und queere Menschen. Sie zu schützen ist unsere gemeinsame Aufgabe.

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