2026-10-07 13:15 UTC
@SheDrivesMobility Sorry, ich hab dich trotzdem lieb😘 Als Mieter in einer kleinen Stadtwohnung mögen diese Konzepte logisch klingen, aber auf dem Land prallen sie hart auf die Realität.
Nehmen wir die geforderte Umverteilung des öffentlichen Raums: Auf dem Dorf blockiert mein Auto keine Rad- oder Fußwege. Es steht auf meiner Auffahrt bei meiner eigenen kleinen Immo, wo ich souverän meinen eigenen Strom auf dem Dach produziere. Auch der geforderte Abbau von "Autoprivilegien" übersieht völlig, dass das Auto hier kein Luxus ist, sondern ein existenzielles Werkzeug. Alternative wär nen Pferdewagen.
Carsharing-Konzeptegeht ebenfalls an meinem Leben vorbei. Du sprichst von alltäglichen "Wegeketten", aber meine bedeuten: Baumarkt, Wertstoffhof und Garten. In ein Carsharing-Auto darf ich weder eine Fuhre Heu schmeißen noch dreckigen Grünschnitt transportieren. Und selbst bei massiven Investitionen in den ÖPNV funktioniert das nicht. Ohne ein eigenes, nutzwertiges Auto könnte ich an meinem Haus kaum noch etwas selbst machen, mein Zuhause nicht mehr eigenständig managen und müsste mir jedes Material extrem umständlich und teuer liefern lassen. Und ich habs auch nicht so dicke. Aber lass dich nicht zu doll demotivieren, denn wir brauchen Utopien! Die machen unsere Welt nämlich besser, auch wenn sie nicht funktionieren.
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