2026-07-05 06:06 UTC
Replies (2)
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@herrwilliges@troet.cafe 2026-07-05 06:13
@blindcoder@toot.berlin @isotopp@infosec.exchange ich selbst habe mit meiner selbst eingebauten Panasonic Aquarea L in der letzten Hitzewelle gekühlt. Mit Ventilator geht das. Die Wirkung war dezent, aber wahrnehmbar. Ich habe dabei nachgeschaut, bei welcher Temperatur der Taupunkt lag und konnte nur deshalb mit 20 Grad kühlen, weil das Kondensieren bei 17 Grad erfolgt wäre. Auf den Boden gekleckertes Wasser trocknet kaum von selbst.
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@isotopp@infosec.exchange 2026-07-05 11:18
@herrwilliges@troet.cafe @blindcoder@toot.berlin Ich habe den Artikel eben noch einmal editiert, um es noch deutlicher zu machen: EDIT: Weil es im Fedi immer wieder diskutiert wird. Man kann theoretisch mit einer Wärmepumpe und einer Fußbodenheizung oder Radiatoren kühlen. Jedenfalls kann eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auch invers laufen und kaltes Wasser produzieren, das man dann in den Heizkreislauf pumpt. Dabei kommt es aber zur Bildung von Konsensat, falls die kältesten Stellen des Heizkreislaufes (also gleich hinter der Wärmepumpe) kälter als der aktuelle Taupunkt (plus 3ºC Marge) werden. Meist heißt das, dass man zum Beispiel bei 17ºC Taupunkt kaltes Wasser von 20ºC erzeugen kann, welches dann mit sagen wir 22ºC in den Radiatoren oder den Fußbodenheizungs-Schleifen ankommt. Man wird einen Ventilator brauchen, um die Schichtung zu durchbrechen und der Wärmetransport hält sich in Grenzen. Es ist besser als gar keine Kühlung, aber es ist nicht sehr leistungsfähig im Vergleich zu einer Luft-Luft-Wärmepumpe (aka Split-Airco). Es ist außerdem wirkungslos bei Wärme mit hohem Taupunkt, also bei schwülem Wetter, wo eine Split-Airco im Trockungsbetrieb aggressiv das Wasser aus der Luft zieht ohne die Temperatur viel zu senken.