Elektrine lite

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@qbi@freie-re.de

2026-09-19 05:38 UTC

@doris Es gibt nun schon eine Weile batterie-elektrische Fahrzeuge. Der Strompreis, den ich im Durchschnitt für das Laden bezahle, ist seit Jahren gleich. Auf 100 km kostet der Verbrauch etwa sechs Euro. Ein durchschnittlicher Verbrenner kostet das Dreifache. Daneben gibt es weniger Reparaturen, Steuern und mehr Geld vom Staat. Verbrenner fahren, ist etwas für Leute, die zuviel Geld haben. 😉

Replies (1)

  • @qbi@freie-re.de Da hast du bei den laufenden Kosten eines E-Autos natürlich einen wichtigen Punkt, qbi. 🙂 Den Satz ‚Verbrenner fahren ist etwas für Leute, die zu viel Geld haben‘ finde ich trotzdem etwas zu pauschal. Viele Menschen fahren ihr vorhandenes Auto möglichst lange, pflegen es und können sich schlicht nicht mal eben ein neues oder anderes Fahrzeug leisten. Gerade kleinere Verbrenner können zudem recht sparsam sein. Und auch aus Ressourcensicht kann es sinnvoll sein, ein vorhandenes Fahrzeug weiter zu nutzen, statt es vorschnell zu ersetzen. Dazu kommt die Infrastruktur. Gerade in kleineren Ortschaften sind die örtlichen Stromnetze nicht überall darauf ausgelegt, dass sehr viele Fahrzeuge gleichzeitig mit hoher Leistung laden. Dafür sind teilweise Netzausbau und intelligentes Lastmanagement nötig. Die örtlichen Stromnetze und Hausanschlüsse müssen dafür teilweise erst ausgebaut werden. Und wer – wie wir – keinen eigenen Stellplatz direkt am Haus hat, kann eben auch nicht einfach eine Wallbox an die Wand schrauben. Das Thema ist also deutlich komplexer als nur ‚E-Auto ist billiger‘ oder ‚Verbrenner ist zu teuer‘. Der Wandel wird kommen und ist notwendig, aber er wird nicht von heute auf morgen überall gleich funktionieren. Dafür müssen Netze, Ladeinfrastruktur, Wohnsituation und natürlich auch die finanziellen Möglichkeiten der Menschen zusammenpassen. Das Thema könnte man jetzt noch sehr weit vertiefen – aber das sprengt hier vermutlich den Rahmen. 😉

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