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@viktor_linsel@linke.social

2026-09-26 06:59 UTC

Wenn man Vonovias Ausschüttung an Aktionäre mit der Zahl an Mietwohnungen gegenrechnet, kommt man grob darauf dass die Wohnungen ohne Profitzwang im Schnitt über 300€ günstiger wären (Ich weiß, ganz so einfach ist es nicht, aber die Richtung wird etwa stimmen. Wien zeigt, was eine Wohnung in öffentlicher Hand etwa kosten würde: 350€ für ein Zimmer, 750 für 3 Zimmer. Das würde (im Gegensatz zu Neubau und "Markt") den Mietspiegel und damit alle Neumieten insgesamt senken können. 2/4

Replies (3)

  • @Saupreiss@pfalz.social 2026-09-26 09:14

    @viktor_linsel@linke.social Wien zeigt auch die extreme Spreizung zwischen Gemeindebauten und anderen Wohnraum oder noch absurder zwischen Vollanwendngsbereich des MRG (bringe Kapital mit, um überhaupt einen Vertrag zu bekommen) und Nichtanwendungsbereich.

    Open ##4853892

  • @viktor_linsel@linke.social 2026-09-26 07:04

    Natürlich ist das ein komplett neuer Vorgang und "Tabubruch". Heißt das, dass es falsch ist oder nicht funktioniert? Wer natürlich Angst hat und auch haben sollte, sind Wohnkonzerne, die Profit mit dem Menschenrecht Wohnen machen und Mieter*Innen nur als Melkvieh sehen und zur Not zwangsräumen. Angesichts solcher Umstände ist ein ganz neues Vorgehen nicht nur verständlich, sondern notwendig! 3/4

    Open ##4964261

  • @viktor_linsel@linke.social Neubau von Mietwohnungen in einem freien Markt KANN die Wohnungskrise gar nicht lösen, weil ein kapitalistischer Markt von Knappheit lebt. Wenn die Knappheit nicht durch Mangel an Wohnungen entsteht, muss die Knappheit (trotz Bau neuer Wohnungen) erzeugt werden, zur Not dadurch, dass andere Wohnungen aus dem Markt genommen werden, z.B. durch Luxussanierung. Wirksam wäre Wohnungsbau nur, wenn die Wohnungen von der öffentlichen Hand gehalten würden, das ist aber nicht der Fall.

    Open ##4964266