@seitenweiser@literatur.social
2026-06-11 18:00 UTC
Auch beim zweiten Beitrag von #queergelesen im #pridemonth bleiben wir aktuell und fragen uns: Wenn Firmen den Pride Month für Werbezwecke nutzen, sollten wir Autor*innen das auch?
Jein.
Ich habe ein bisschen Bauchschmerzen damit, mich auf eine einfache Antwort festzulegen. Auf der einen Seite finde ich schon, dass queere Autor*innen mehr Aufmerksamkeit und Werbung verdienen und dafür jede Möglichkeit nutzen dürfen – aber ...
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Replies (1)
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@seitenweiser@literatur.social 2026-06-11 18:00
Aber nur, wenn sie das nicht ausschließlich im Pride Month tun. Bei Firmen – und hier schließe ich auch Buchhandlungsketten wie Thalia ein – sehe ich immer wieder, dass zum Pride Month die Regenbogenflagge ausgepackt wird und plötzlich alle Verbündete sein wollen. Im Rest des Jahres sind sie es dann oft nicht mehr. Das nennt sich Pink- beziehungsweise Rainbow-Washing. Das kann auch auf Autor*innen zutreffen, und genau hier hört für mich die Werbung auf. Sollten queere Inhalte 2/3