2026-09-08 04:56 UTC
Fall B - 18 Jahre alt. Fiel das Leben lang durch's Raster des Hilfesystems. Kann nicht alleine das Haus verlassen, erst Recht nicht Bus und Bahn nutzen.
Ein Jahr später: B geht freudestrahlend auf ihr*e Sozialarbeiter*in zu. Sagt, dass keine Angst verspürt wurde. Nach einem Jahr gemeinsam Bus und Bahn fahren. MIt allen damit einhergehenden Schwierigkeiten.
Hätte B keine Hilfe, die über Therapie hinausgeht bekommen, wäre B jetzt wahrscheinlich tot.
Replies (1)
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@SoziAufTour@troet.cafe 2026-09-08 05:02
Wenn die @Bundesregierung@social.bund.de hier die Mittel streicht, werden die Jugendämter priorisieren müssen. Kindeswohlgefährdungen abwenden wird dann absolute Priorität. Die Familien, in denen es schon extrem kritisch ist oder in denen eine Gefährdungssituation bereits eingetreten ist, werden Hilfen bekommen. Familien und Jugendliche, bei denen (noch) keine Gefährdung da ist, unter den Bus geworfen. Ergebnis? Zerstörte Leben oder mehr Gefährdungen.