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@padeluun@digitalcourage.social

2026-09-28 10:36 UTC

Chatkontrolle: Massenscans unter neuem Namen? Morgen, am 29. September, könnte eine entscheidende Einigung über die neue EU-Chatkontrolle fallen. Geleakte Dokumente zeigen, dass die EU-Regierungen dabei ein neues Konzept durchsetzen wollen: sogenannte „Suchpläne“. Was harmlos klingt, hat es in sich. Die Idee: Anbieter von Kommunikationsdiensten könnten sich von einer Behörde für mehrere Monate genehmigen lassen, ganze Teile ihres Angebots automatisiert nach Missbrauchsmaterial zu durchsuchen. Beispielsweise private Chats oder E-Mails. Das Problem: Es müsste kein konkreter Verdacht gegen einzelne Personen bestehen. Ein solcher „Teil eines Dienstes“ kann die private Kommunikation von Millionen völlig unverdächtiger Menschen umfassen. (1/3)

Replies (1)

  • @dazzr@social.tchncs.de 2026-09-28 16:04

    @padeluun@digitalcourage.social Unsere EU-Politiker vertrauen uns nicht, sonst würden sie sich nicht fortwährend vehement darum bemühen, jedwedes gesellschaftliche Problem mit Methoden anlassloser Massenüberwachung lösen zu wollen. Chatkontrolle gegen CSAM und Altersverifikation für alle Internetnutzer statt konsequentem Löschen und Regulierung der Internetkonzerne. Kids Act: Einschränkungen für Kinder und Altersverifikation für alle Internetnutzer statt Regulierung der Internetkonzerne. Digitaler Omnibus: Ausdünnen der Rechte auf Privatsphäre statt Schutz vor Tracking und Targeted Advertising, Erleichtern des Überwachungskapitalismus. Ich kann nicht dazu raten, unseren EU-Politikern zu vertrauen - sie beweisen immer wieder dass sie uns nicht vertrauen. Immer ganz vorne dabei für Überwachung: Konservative!

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