@seitenweiser@literatur.social
2026-04-16 17:19 UTC
Für mich reichen die Figuren allein nicht aus. Sie schaffen Repräsentation – und Repräsentation ist für Lesende wichtig und trägt zur Sichtbarkeit bei.
Aber Repräsentation ist für mich nur der erste Schritt. Queeres Schreiben geht weiter. Es betrifft den Plot, die Narrative, den Weltenbau und auch die Sprache. Letzteres beginnt beispielsweise bei der Nutzung von Neopronomen, wirkt sich aber auch auf Satzstrukturen aus und verändert diese.
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Replies (1)
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@seitenweiser@literatur.social 2026-04-16 17:19
Ich meine damit übrigens nicht, dass ausschließlich queernormative Welten geschrieben werden müssen. Aber queeres Schreiben denkt bei jedem Schritt Queerness mit – und ähnelt damit auch dem neurodivergenten Schreiben. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Auffassung von queerem Schreiben geben. 3/4