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2026-09-16 17:33 UTC
Es könnte sinnvoll sein, sich in der aktuellen Diskussion um Gefahren durch KI mal wieder die „Roboter-Gesetze“ (Isaac Asimov) vor Augen zu führen.
Isaac Asimovs Robotergesetze sind fundamentale Regeln der Robotik, die der Autor 1942 in der Kurzgeschichte „Runaround“ formulierte. Sie umfassen drei beziehungsweise später vier Grundregeln:
Erstes Gesetz: Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.
Zweites Gesetz: Er muss menschlichen Befehlen gehorchen, sofern dies dem ersten Gesetz nicht widerspricht.
Drittes Gesetz: Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dies die ersten beiden Gesetze nicht verletzt.
Nulltes Gesetz (später ergänzt): Ein Roboter darf der Menschheit als Ganzes keinen Schaden zufügen oder Untätigkeit diesbezüglich zulassen.
Diese Gesetze stellen das Grundgerüst einer „Roboter-Ethik“ dar - heute könnte man sie dergestalt fortschreiben, dass sie nicht nur für Roboter gelten, sondern für alle Arten künstlicher Intelligenz.
Wahrscheinlich wäre heute noch beizufügen, dass alle Roboter (also Systeme künstlicher Intelligenz) verpflichtet sind, andere, die gegen eines oder mehrere der Roboter-Gesetze verstoßen, zu „isolieren“, also von jeder Einflussnahme auf andere Systeme abzuhalten. Dies wäre dann eine Konkretisierung des nullten Gesetzes.
Aber ob uns das als Menschheit in unserer Gesamtheit helfen wird?
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