@VeganAtheist@social.vivaldi.net
2026-09-25 08:51 UTC
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Was die Experten genau kritisieren:
Sie sagen, wenn eine Regierung sich der Kontrollfunktion durch die Opposition und die Medien auf diese Weise entzieht, schwächt das die Akzeptanz von Politik.
„Das Ministerium schwächt damit die Auskunftsrechte des Parlaments gegenüber der Regierung.“
Das sagte uns zum Beispiel Bernhard Wegener, Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Und was sagt das Wirtschaftsministerium?
Es verteidigt seine Verschwiegenheit unseren Reporterinnen gegenüber: Es gebe keine Pflicht, sämtliche Kontakte – einschließlich Telefonaten und elektronischer Kommunikation – zu dokumentieren.
Stimmt das?
Uns – und den von uns befragten Expertinnen und Experten – erscheint diese Argumentation als nicht korrekt. Andere Ministerien erfassen sehr wohl, mit wem sich vor Gesetzen getroffen und ausgetauscht wird. Sonst würde sich ja nicht nachvollziehen lassen, weshalb Entscheidungen getroffen werden.
Replies (1)
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@VeganAtheist@social.vivaldi.net 2026-09-25 08:51
4/4 Bei unserer Arbeit, und der vieler anderer Medien im Land, sind wir darauf angewiesen, dass es entsprechende Auskunftspflichtgesetze gibt. Zum Beispiel das Informationsfreiheitsgesetz, das es jeder Bürgerin und jedem Bürger (und auch uns Medien) ermöglicht, Auskunft über genau diese Fragen zu erhalten. Genau dieses Gesetz will die aktuelle Bundesregierung aber einschränken. Auch darum geht es in unserem aktuellen Text.