Elektrine lite

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@Rudolf@mastodon.de

2026-10-24 21:30 UTC

KI wird uns alle retten - hustWährend Merz, viele Firmenchefs, Manager und co. denken, dass #KI uns an irgendeiner Stelle weiter bringt, blenden Sie die Realität aus. Ja, KI hat viele Seiten und das Thema ist sehr komplex. Man kann KI hassen, aber auch mögen und verteidigen. Ein riesiges Langzeitrisiko besteht aber in der IT. Auf der einen Seite, kann KI #Softwareentwicklung wahnsinnig unterstützen und effizient machen. Die nervigen CSS Klassen oder die formal beschriebene Funktion schreibt die KI und man selbst als Entwickler*in kann sich auf die große komplexe Anwendung konzentrieren ohne jedes Detail selber manuell schreiben zu müssen. Den Ansatz der Erleichterung bei der Softwareentwicklung durch Autovervollständigung, Shortcut und Tap Completation, gab es schon lange vor dem Einsatz von KI. Teilweise auch zuverlässiger, als KI heutzutage. Allerdings alles nur in begrenzten Maße. Die letzten ca. 3 Jahre ist es durch KI möglich geworden Anwendungen verbal zu beschreiben und mit KI Agenten diese Anwendungen komplett bauen zu lassen. Echt cool, denn Leute ohne #IT Kenntnisse können dadurch selber ihre Ideen als App, Webseite oder was auch immer recht einfach umsetzen. Aber die Schattenseiten, Risiken und Folgen werden dabei oft vergessen oder ignoriert. Beim Thema IT-Sicherheit, Datenschutz und co., sollte man nicht der KI vertrauen. Es gibt z.B. einen Fall in dem eine Person sich per KI eine Anwendung hat coden lassen, die regemäßig und automatisch Nachrichtenmedien durchscannt und anschließend Benachrichtigungen in WhatsApp Gruppen geteilt hat. Dafür wurden die Zugänge vom eigenen Account genutzt. Dass die App aber unsicher war und sich darüber Zugriff auf den persönlichen Account verschafft werden konnte, war dann erst klar, als es bereits zu spät war und Daten geklaut wurden. KI macht Fehler und wie HoodInformatik in etwa in einem Video gesagt hat: Man muss selbst die Tür schließen. Und wenn man es selber nicht kann, sollten das Fachleute machen. Aber da kommen wir gleich zum nächsten Problem: Stellenabbau in der IT Ja, Fachleute werden immer weniger gebraucht, weil man ja immer weniger Leute mit KI ausstatten kann, um ihnen noch mehr Arbeit über zu bügeln. Das sollen aber dann bitte auch nur die ganz Erfahrenen mit vielen Jahren Berufserfahrung machen. Und am Besten nur noch #AI Engineers, mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung bei einem Beruf, den es erst seit 2-3 Jahren so richtig gibt und erst seit ca. 2019 aufkam. I looking at you Yahoo.... Aber während so manche Menschen mit riesigen Boni Auszahlungen darüber nachgrübeln, wo man noch mehr kürzen kann, um sich die Taschen voll zu machen, wird Legacy Software nicht mehr gewartet, geupdatet und nein, die KI macht das auch nicht von allein alles heile. Eher im Gegenteil. Offensichtliche und bekannte Sicherheitsmängel werden einfach ignoriert, geduldet oder man weiß im Betrieb gar nicht, dass da vielleicht ein gewisses Risiko dahinter steckt, wenn auf einmal die Software gehackt wird, die die Kühlschränke in vielen Filialen zentral steuert. Und dann ist im Kühlschrank auf einmal 50°C, während der Firschkäse langsam zu Hitzschlagkäse mutiert und die Bezeichnung von Grillkäse eine ganz neue Bedeutung erhält. Hätte man mal lieber ein paar ITler beschäftigt, die so etwas verhindern hätten können, wären viele Tonnen Ware nicht in die Tonne gewandert und so manches Gerät nicht in Flammen aufgegangen. Wir sparen uns kaputt, um mit dem feuchten Traum von günstigen Arbeitskräften aka. KI wenige Reich zu machen.CEOs und manche Frack Träger verstehen das vielleicht nicht, aber sich Abhängig von KI zu machen ist nicht nur schlimm für alle, die dadurch ihren (potenziellen) #Arbeitsplatz verlieren. Es ist auch schlimm für sie selber und für ihre Kunden, die den Preis dafür bezahlen. Oft bleibt für die Kunden das Produkt genauso teuer, nur halt mit weniger Qualität, mit weniger Liebesmüh, mit stumpfen generierten Inhalt, mit mehr Risiken und Sicherheitslücken.

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