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2026-04-24 15:10 UTC
Übrigens scheint nach Presseberichten inzwischen ein Kompromißvorschlag auf dem Tisch zu liegen: die Kassen sollen angeblich bereit sein, einzulenken, wenn im Gegenzug die Kreise in der Frage der schon seit längerem geforderten Reduzierung der Anzahl der Leitstellen nachgeben. Die Kassen gehen davon aus, dass eine Leitstelle (Rettungsdienst!) durchaus eine Bevölkerungszahl von 1,5 Mio. Menschen abdecken kann (übrigens deckt sich das tendenziell mit dem Gutachten, das das DRK bereits Anfang der 90er vom Institut für Wirtschaftsgeografie der Uni Bonn erhalten hatten und das zu einem langwierigen Zerwürfnis zwischen DRK und Landesfeuerwehrverband geführt hatte). Die Kreise wollen diese Entkoppelung der Leitstellen zwischen Rettungsdienst einerseits, Feuerwehr und Katastrophenschutz andererseits nicht, weil die „Quersubventionierung“ der gesetzlich verpflichtenden Feuerwehr-Leitstellen aus Rettungsdiensteinnahmen dann nicht mehr so leicht möglich wäre wie bisher und die Kreise und Städte ihre (Feuerwehr-)Leitstellen dann komplett aus dem Steueraufkommen finanzieren müssten.
Meine Meinung: die Diskussion wird also weiterhin interessant bleiben!
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