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@ErikUden@mastodon.de

2026-10-14 05:08 UTC

Es gab meines Wissens nach noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik die Forderung einen spezifischen Abgeordneten aus einer anderen Fraktion rauszukicken um überhaupt eine Koalition zustande kommen zu lassen. Stellt euch das mal vor, SPD und Grüne haben weder bei Dobrindt, weder bei Gerhard Schröder, weder bei Theodor Oberländer, weder bei Carsten Linnemann, weder irgendeinem der CDU Faschos in den Landtagen so eine Forderung überhaupt nur gestellt. Doch die erste Abgeordnete für welche dieser Präzedenzfall gelten soll ist Vedi Emde, eine mit fast 50% direktgewählte Abgeordnete von Die Linke. Denkt an diese Wochen wenn ihr von Die Linke „Solidarität” zu den anderen Parteien verlangt und fragt euch ob diese auch in beide Richtungen gelebt wird.

Replies (4)

  • @ErikUden@mastodon.de 2026-10-14 08:14

    Da dies eine noch nie dagewesene Forderung und unerhörte Situation wäre, habe ich grobe Zweifel daran, dass irgendjemand von Die Linke das zugesichert hat. Diese Bedingung überhaupt zu stellen ist grotesk, deshalb Sondierungen abzusagen ist grotesk, jüdisches Leben so als Spielball für eine bessere Verhandlungsposition zu benutzen ist grotesk!

    Open ##5027341

  • @KpS_WolF@troet.cafe 2026-10-14 06:09

    @ErikUden@mastodon.de #Reichweite wem #Reichweite gebührt

    Open ##5032802

  • @hfe@troet.cafe 2026-10-14 06:20

    @ErikUden@mastodon.de ich bin Jahrgang 51 und kann sagen: das war früher auch schon so. Links wurde immer als extrem gefährlich angesehen. Denn alles, was man als Rechts bezeichnen kann, war nach 1948 von der CDU aufgesaugt worden beziehungsweise ist damals in die CDU dann eingetreten.

    Open ##5032808

  • @VaderKant@norden.social 2026-10-14 13:44

    @ErikUden@mastodon.de Es ist einfach nur übergriffig wie pervers, sich in die Personalien anderer Fraktionen derart einzumischen. Dass man eine Person xy nicht als Senator haben möchte, wäre nachvollziehbar. (Dann hätte sich die SPD auch gegen Gefährder wie Dobrindt in einem Amt stellen können. Hat sie bis heut nie.) Doch jeden einzelnen Abgeordneten zu durchleuchten, ob er Grünen/ SPD behagt, ist übergriffig, undemokratisch (Wähler haben die gewählt), nur anmaßend. So ein Übergriff ist strikt abzulehnen.

    Open ##5032814