Elektrine lite

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@entertainer@friendica.opensocial.space

2026-09-16 09:30 UTC

Darüber, dass die Bundesregierung nun auf die steigenden Spritpreise mit hektischen sog. „Entlastungsmaßnahmen“ reagieren will, kann man ohnehin schon geteilter Meinung sein - trotz Höchstpreisen an den Tankstellen ist festzustellen, dass die Rohölpreise pro Barrel in der Vergangenheit schon mal deutlich höher waren als jetzt, was für mich zeigt: die hohen Tankstellenpreise gehen vor allem auf die Gewinnkonten der Ölkonzerne! An dieser Stelle könnte man eingreifen, indem man diese „Windfall-Profits“ abschöpft - aber dazu traut sich Merz ja anscheinend nicht, um seine (lobbygesteuerte?) Wirtschaftsministerin nicht zu verärgern! Aber die nun diskutierten Maßnahmen sind höherer Blödsinn: sie laufen entweder darauf hinaus, Geld aus dem allgemeinen Bundeshaushalt unmittelbar in die Kassen der Ölkonzerne zu stecken (steuerfinanzierter „Spritpreisdeckel“), oder aber Vielfahrer zu bevorzugen (Erhöhung der Pendlerpauschale) oder die Entlastung auf die lange Bank zu schieben (Direktzahlung an die Steuerbürger via ELSTER-Verfahren). Der Förderung des Ziels, unabhängig(er) von den Ölscheichs und Ölkonzernen zu werden, z.B. durch Förderung des Umstiegs auf Elektromobilität oder den ÖPNV, dienen diese Maßnahmen jedoch allesamt nicht! Wäre es nicht sinnvoller, das Deutschland-Ticket wieder radikal zu verbilligen, z.B. auf den ursprünglichen Satz von 30€/Monat? Oder sogar als radikale Lösung den Personalausweis (und vergleichbare Papiere) zum Ticket für alle 2. Klasse-Angebote der Verkehrsträger, auch im Fernverkehr, zu machen? Eines finde ich aktuell aber gut und richtig, nämlich die vom Verkehrsminister angekündigte Ausbauoffensive für LKW-geeignete Schnellladesäulen entlang den Autobahnen. Das kann die Logistik und Warendistribution deutlich aus dem Würgegriff der Ölkonzerne und Ölscheichs befreien helfen!

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